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Die Reise mit der Harzquerbahn: Ein Abenteuer durch den Harz

Die Reise begann in Hannover, wo wir von den Zügen erixx und in Goslar auf Abellio umstiegen, um die charmante Stadt Wernigerode im Harz zu erreichen. Dort erwartete uns die Harzer Schmalspurbahn, bereit, uns auf den Weg zum Brocken zu bringen. Das besondere an dieser Reise war die Dampflokomotive, die unseren Zug zog.
Unsere Reise führte uns zunächst bis nach Drei Annen Hohne, da das Deutschland-Ticket auf der Brockenstrecke nicht gültig ist. Das Wetter war perfekt für eine Fahrt durch den Harz – kalt und regnerisch. Der Zug dampfte durch den Bahnhof Wernigerode Westerntor und bot uns einen Blick auf die neue Dampflokwerkstatt, die auch besichtigt werden kann.
Während unserer Fahrt überquerten wir die Westerntor-Kreuzung und fuhren an Wernigerode vorbei. Der Zug verwandelte sich kurzzeitig in eine Straßenbahn und fuhr durch die Kirchstraße. Wir erreichten Wernigerode Hasserode, berühmt für sein Bier mit dem Auerhahn. Dann führte uns die Strecke aus der Stadt hinaus, vorbei an den Harzer Wäldern, die vom Borkenkäfer stark in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Der Zug bewältigte beeindruckende 306 Meter Höhenunterschied zwischen Wernigerode und Drei Annen Hohne. Die Fahrkartenkontrolle erfolgte durch eine Sichtkontrolle, da das Ticket nur bis Drei Annen Hohne gültig war.

In Drei Annen Hohne fand ein großes Dampfloktreffen statt. Hier standen der Zug Wernigerode – Brocken, den wir genutzt hatten, der Zug Brocken – Nordhausen, den wir nun nehmen würden, und der Zug Eisfelder Talmühle – Wernigerode bereit. Nach einem kurzen Umstieg setzten wir unsere Fahrt auf der Harzquerbahn fort.

Die Strecke führte uns durch malerische Landschaften, vorbei an Elend und Sorge. Hier bestand einst Anschluss an die Südharzeisenbahn nach Braunlage und Tanne. Wir überquerten die Grenze zwischen Sachsen-Anhalt und Thüringen, passierten Haltestellen wie Sophienhof und Tiefenbachmühle und erreichten den Knotenbahnhof Eisfelder Talmühle.
In Netzkater machten wir Halt und setzten unsere Reise nach Ilfeld fort. Von dort aus führte uns die Strecke weiter nach Nordhausen, mit Zwischenhalten in Krimderode und Altentor.

Die Harzquerbahn endete schließlich im Bahnhof Nordhausen Nord. Von hier aus nahmen wir die RB 57 bis Leinfelde und dann den RE 1 aufgrund von Bauarbeiten in Leinefelde. Unsere Reise führte uns schließlich nach Göttingen und zurück nach Hannover.

Die Reise mit der Harzquerbahn bot nicht nur atemberaubende Landschaften und historische Dampflokomotiven, sondern auch ein unvergessliches Abenteuer im Herzen des Harzes. Machen Sie sich auf den Weg und erleben Sie selbst die Faszination dieser einzigartigen Bahnreise.
Entdecken Sie die Schönheit des Harzes mit der Selketalbahn
Unsere Reise beginnt in Hannover und führt uns aufgrund von Bauarbeiten am ESTW Harz über Braunschweig und Vienenburg. Für unsere komfortable Fahrt nutzen wir das Deutschland-Ticket der 1. Klasse, das uns eine entspannte Reise ermöglicht. Auf dieser Strecke waren jedoch 2 Aufpreise erforderlich, die wir für die GVH (Großraum-Verkehr Hannover) und VRB (Verkehrsverbund Region Braunschweig) entrichtet haben, um die Annehmlichkeiten der 1. Klasse zu genießen, welches wir bis Vienenburg gemacht haben.

In Vienenburg steigen wir vom erixx in den Zug von Abellio um und setzen unsere Reise nach Halberstadt fort. Von dort aus führt uns der RE 11 in die bezaubernde Welterbestadt Quedlinburg. Hier steigen wir um in die Selketalbahn, wo bereits der Zug aus Gernrode mit der historischen Dampflok 99 6001, einem Gepäckwagen und zwei Personenwagen auf uns wartet.

Unsere Fahrt führt uns durch malerische Landschaften entlang des Osterteichs, des Wellbachs und des Heiligen Teichs. Nachdem wir den Bach Wellbach hinter uns gelassen haben, begleiten wir die idyllische Selke durch Drahtzug bis zum Bahnhof Alexisbad. Hier zweigt die Strecke nach Harzgerode ab, während unser Zug weiter entlang der Selke nach Silberhütte, Straßberg und Güntersberge fährt. Wir passieren den Bergsee, wo die Selke durchfließt, und erreichen schließlich den Bahnhof Steige. Hier wartet eine Besonderheit auf uns: eine Wendeschleife von etwa 400 Metern Länge mit einem Bogenradius von 60 Metern. Diese Schleife ermöglicht es, die Strecke ohne Fahrtrichtungswechsel zu durchfahren und bietet ein einzigartiges Erlebnis.

Unsere Fahrt verläuft nicht ganz reibungslos, da unsere Lok Durst hatte und es zu einer kleinen Verspätung kam. Trotzdem erreichen wir Eisfelder Talmühle rechtzeitig, um unseren Anschlusszug nach Nordhausen zu erwischen. Von Nordhausen aus setzen wir unsere Reise mit der RB 57 bis Heilbad Heiligenstadt fort, wo wir in den verspäteten RE 1 umsteigen. Obwohl es einige Verzögerungen gab, gelangen wir schließlich nach Göttingen und kehren von dort aus zurück nach Hannover.

Erleben Sie mit uns eine unvergessliche Reise durch den Harz und entdecken Sie die faszinierende Natur und Geschichte dieser Region. Die Selketalbahn bietet nicht nur eine entspannte Reisemöglichkeit, sondern auch ein nostalgisches Erlebnis mit historischen Dampflokomotiven. Tauchen Sie ein in die Welt der Schienen und genießen Sie die Fahrt mit der Selketalbahn.


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